Überhöhte Mineralstoffgehalte
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| Tabellenwerte und ihre Ursprünge |
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Die Frage nach der Glaubwürdigkeit, Plausibilität und Vergleichbarkeit von Nährstoffbedarfswerten beim Hund erregt immer wieder die Gemüter.
In Deutschland wurde erstmals im Jahre 1850 mit einer systematischen Untersuchung von Futtermitteln durch E. Wolf und J. Kühn begon-nen. Im Jahr 1951 beginnt der DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) mit seiner Tätigkeit und entwickelt in den folgenden Jahres Bedarfswerte für den Nutztierbereich, insbesondere Wiederkäuer und Schweine. 1974 kamen im DLG-Verlag durch die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie der Haustiere erstellteTabellen für Pferde und 1989 schliesslich auch für Hunde hinzu. Interessanterweise findet man im Vorwort der Bedarfsempfehlungen den Hinweis darauf, dass aufgrund mangelnder Forschungsaktivitäten insbesondere Schä-tzungen und Analogieschlüsse von anderen Spezies (hiermit sind wohl Schweine und Wiederkäuer gemeint) die Basis für die angege-benen Werte bilden. Also keine Spur einer aufwendigen Bedarfswerteermittlung speziell für Pferde oder Hunde sondern im Grossen und Ganzen ein reines Rechenexempel, aber dieses wahrscheinlich sehr wissenschaftlich durchgeführt.
Wie sieht es nun mit den Bedarfswerten für Hunde aus? Im Wesentlichen gibt es zwei führende amerikanische Vereinigungen (American Feed Control Officials = AAFCO entwickelt Standards für Nährstoffprofile für Hunde- und Katzennahrung) und NRC =National Research Council erarbeitet Werte über den Mindestnährstoffbedarf von Haustieren) sowie in Deutschland die Gesellschaft für Ernährungs-physiologie der Haustiere (DGE), die Ihre Bedarfswerte offensichtlich von Professor Helmut Meyer und dieser laut Aussage von K. D. Kammerer wiederum vom NRC und diese wiederum von der Firma Waltham erhalten haben. Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Einzelkämpfer, die innerhalb der Branchen Futtermittel bzw. Vitaminherstellung arbeiten wie z.B. Dr. Jürgen Seehawer (Hoffmann-La Roche, dem bekannten Hersteller u.a. von synthetischen Vitaminen) oder Dr. Wiegand (Waltham-Effem).
Vergleicht man die Bedarfsempfehlungen so bleiben einige Fragen ungeklärt:
Warum kommt es teilweise zu erheblichen nicht nachvollziehbaren Unterschieden? (Beispiel: Vit A bei Junghunden in einer Bandbreite von 3710IE - 8000IE täglich)
Warum wird je nach Gutdünken auf angenommene Mindestbedarfswerte eine willkürlich festgelegte Sicherheitszulage gerechnet?
Sind die angeführten Studien zur Bedarfswertermittlung ethisch zu verantworten?
(Beispiele: Um die Bedarfswerte von Vit D3 zu verifizieren und den Einfluss des Sonnenlichts auf die Vit D Versorgung einschätzen zu können, hält man Welpen die ersten sechs Wochen ihres Lebens ausschliesslich im Dunkeln. Die körperliche und seelische Verfassung der Welpen wurde allerdings bei dieser viel zitierten Studie noch nie erwähnt. Bei einer weiteren Studie bekamen Doggen wissentlich eine dreifach überhöhte Dosis an Calciumzugaben, um die Rolle einer Calziumergänzung bei der Entstehung der Osteochondrose in der Auf-zucht zu untersuchen. Das Ergebnis konnte natürlich nicht anders ausfallen, als dass eine Vielzahl der Jungtiere schwere Wachstums-störungen mit Fehlbildungen am Skelett bekamen und sicherlich nach ohnmächtigem Ertragen der Schmerzen und Beschwerden einge-schläfert wurden. Nach unserer Ansicht sind diese Art von Studien im Namen der Wissenschaft ethisch nicht zu verantworten. 'Das Niveau einer Gesellschaft erkennt man an dem Umgang mit seinen Tieren', ein Zitat, dem wir uns anschliessen.
Ausserdem sollte man sich bewusst machen, dass Erkenntnisse, die auf diese Art gewonnen werden, doch nun wirklich nichts mit den realen Lebensumständen unserer Hunde zu tun haben. Das heisst eindeutig, dass sie für die Praxis vollkommen aussagelos und irrelevant sind. |
Was bietet Marengo? |
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Wir lehnen Tierversuche grundsätzlich ab.
Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept hegt kein Interesse und testet auch keine Einzelsubstanzen bzw. Einzelfutterkomponenten an Versuchstieren, um als Resultat doch wohl eher für die Praxis aussagelose Eckdaten und Tabellenwerte zu erhalten. Wir sind der Auffassung, dass Untersuchungsergebnisse, die unter vollkommen widernatürlichen und Lebensverachtenden Umständen produziert werden, nicht nur aus ethischen Gesichtspunkten heraus verwerflich sind, sondern darüber hinaus nicht einmal eine tatsächliche praktische Aussagekraft und Relevanz haben. Diese Art von experimenteller Wissenschaftlichkeit, die so häufig als Grundlage für herkömmliche Futtertheorien dient, widerstrebt uns gänzlich.
Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept basiert auf empirischer Wissenschaft. Grundlage der empirischen Wissenschaft ist die ganzheitliche Beobachtung komplexer Ursache-Wirkungs-Mechanismen in realen Lebensumständen. Die Entwicklung z.B. von Hundefutterezepturen nach den Massgaben der empirischen Wissenschaft führt zu sicheren und erfolgreichen Ergebnissen, da hierbei von Beginn der Entwicklung an praktische Parameter wie z.B. Verträglichkeit, Wohlbefinden und Gewährleistung langjähriger Gesundheit die alleinigen Kriterien zur Beurteilung des Entwicklungsfortschrittes sind. |
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a) Beispiel: Calcium in Verbindung mit Vit D3
Der wohl in Züchterkreisen am häufigsten thematisierte Mineralstoff ist Calcium. Seitdem die Fütterung mit Fertigfutter in der Hunde-ernährung Einzug gehalten hat, haben sich die angeblich wissenschaftlich so exakt definierbaren Calciumbedarfswerte des Hundes zum Teil gravierend verändert. Leider agierte man früher frei nach dem Motto 'viel hilft viel'. So wurden lange Zeit Empfehlungen gegeben, die zu den stark mit Calcium in Verbindung mit Vit D3 angereicherten Hundealleinfuttermitteln noch die Zugabe von Futterkalk, Calciumampullen etc. insbesondere für tragende bzw. laktierende Hündinnen und wachsende Hunde anpriesen. Die Folge hiervon war nicht, wie von vielen Futterexperten, Tierärzten und Futtermittelherstellern versprochen, ein Rückgang sondern eine Steigerung der Rate an Hunden mit Wachs-tumsstörungen, HD, Eklampsie, Knochenstoffwechselstörungen und anderen Erkrankungen.
Calcium übernimmt im Organismus nicht nur entscheidende Aufgaben innerhalb des Knochenstoffwechsels (Funktion und Stabilität des Skeletts) sondern es wird auch für die Blutgerinnung, Muskelkontraktionen und innerhalb des Zellstoffwechsels benötigt. Der Calcium-stoffwechsel ist naturgemäss eng dem Phosphorstoffwechsel verbunden. Der Calciumspiegel im Blut wird über die Hormone der Schilddrüse (Calcitonin) und der Nebenschilddrüse (Parathormon) streng einreguliert.
Generell kann man sagen, dass jede nachhaltige Irritation bzw. jeder nachhaltige unnatürliche Eingriff in dieses Regulationssystem z.B. in Form von hohen Calciumgaben in Verbindung mit Vit D3 zu erheblichen Problemen führen und im Endeffekt Ursache für verschiedenste Erkrankungen sein kann.
Ursachen
Durch hohe Calciumwerte im Futter in Verbindung mit synthetischem Vit D3 kommt es zu einer allgemeinen, unnatürlichen Forcierung des gesamten Calciumstoffwechsels im Körper. Dadurch bedingt wird u.a. die Resorption von Calcium im Darm gesteigert. Der streng ein-regulierte Calciumspiegel kann durch eine ständige Calciumüberversorgung erheblich gestört werden, so dass es häufig zu generellen hormonellen Dysfunktionen kommt.
Kommt es zu einem Calciumüberschuss im Blut, reagiert der Organismus anfangs mit einer vermehrten Einlagerung von Calcium in dafür vorgesehenen Depots mit Hilfe der sogenannten Osteoblasten, um den Blutcalciumspiegel zu senken. (Aus diesen Depots kann das Calcium durch die Aktivität der sogenannten Osteoklasten bei Bedarf wieder reaktiviert werden.) Zudem wird dann häufig überschüssiges Calcium an ungeeigneten Stellen im Körper z.B. in der Muskulatur oder dem Unterhautzellgewebe eingelagert, um den Ca-Blutspiegel zu senken.
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Wie kann es zu einer Schädigung des Skeletts kommen? |
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Bei einer anhaltenden Calciumüberversorgung in Verbindung mit synthetischem Vit D3 kann es zu einer nachhaltigen Dysfunktion der Schilddrüse und den Nebenschilddrüsen kommen, die sich z.B. in einer fortdauernd verstärkten Calciumausscheidung über den Urin äussert. Dies führt nicht nur zur Leerung der Calciumdepots, sondern zieht letztendlich eine aktive, gefährliche Entmineralisierung der Knochen nach sich. |
Darüber hinaus wird bei einer permanenten Calciumüberversorgung die Bildung von Osteoklasten eingeschränkt bzw. eingestellt, da der Calciumbedarf übersättigt ist. Kommt es nun zu einer Stresssituation für den Hund, wird er krank oder stehen Ereignisse wie z.B. eine Geburt an, steigt der Calciumbedarf schnell über die im Blut zur Verfügung stehende Menge an. Da die Anzahl der Osteoklasten nicht aus-reicht bzw. keine Osteoklasten mehr zur Verfügung stehen, um Calciumreserven aus den Depots zu holen, entsteht in diesem Moment ein akuter Calciummangel, den der Organismus allein nicht mehr ausgleichen kann. Dieser Fall liegt z.B. bei der Eklampsie der Zucht-hündinnen vor. (Hier kommt es durch eine permanente Calciumüberversorgung während der Trächtigkeit zu einem hochgradigen Calcium-mangel während bzw. kurz nach der Geburt, der in der Regel nur durch Calciuminfusionen aufzufangen ist.) Nebeneffekt einer perma-nenten Calciumüberversorgung kann darüber hinaus eine erhöhte Zellwanddurchlässigkeit sein, da in Stresssituationen nicht schnell genug Calcium zur Verfügung gestellt werden kann. Chronische Allergien, die auf Calciumgaben positiv ansprechen, sind in der Regel durch eine Calcium/Vit D3 Überversorgung ausgelöst worden. |
b) Beispiel: Zink
Ein weiterer Mineralstoff genauer gesagt ein Spurenelement, das insbesondere für den Züchter von Bedeutung ist, ist Zink.
Zink ist im Organismus an den verschiedensten Stoffwechselvorgängen im Zusammenhang mit Kohlenhydraten, Lipiden, Proteinen und Nukleinsäuren beteiligt. Zink hat einen entscheidenden Einfluss auf die zelluläre Abwehr, die Fortpflanzungsfähigkeit und das Wachstum.
Unter normalen Umständen ist ein Zinkmangel nicht zu erwarten, da Zink dem Organismus des Hundes wirklich nur in Spuren zugeführt werden muss und genau wie die meisten anderen Mineralstoffe und Spurenelemente auch durch die rüdesten Herstellungsprozesse wenig zu beeindrucken ist.
Entscheidend an Zink ist, dass es als Paradebeispiel für die komplexen Zusammenhänge und Wechselwirkungen innerhalb des Mineral-stoffwechsels aufgeführt werden kann.
Die Zinkabsorption, die unter normalen Umständen unproblematisch ist, kann entscheidend durch hohe Mengen an Calcium, Eisen und Kupfer gestört bzw. erheblich eingeschränkt werden. Wird z.B. ein Futter mit einem hohen Gehalt an Calcium, Eisen oder Kupfer gefüttert oder ergänzt man die Fütterung noch zusätzlich mit Vitamin- und Mineralstoffprodukten, Calciumpräparaten etc. kann dies in der Folge leicht zu Wachstumsverzögerungen, Hodenatrophie, Fortpflanzungstörungen, Haut- und Fellproblemen und zu Dysfunktionen im Immunsystem führen.
Eingedenk dieser Tatsache sollte man sich an dieser Stelle fragen, ob man durch die jahrelange Befolgung der Empfehlung, Futtersorten mit hohen Calciumwerten zu wählen und zusätzlich Calciumpräparate an Zuchthündinnen und Welpen bzw. Junghunde zu verabreichen, nicht letztendlich im guten Glauben, das Beste zu tun, Fruchtbarkeitsprobleme, Wachstumsstörungen und einen Haufen anderer Probleme selbst provoziert hat.
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Was bietet Marengo? |
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Das Marengo Fütterungskonzept fördert mit seinen moderaten Mineralstoffgehalten und dem Verzicht auf den Zusatz von synthetischen Vitaminen inklusive Vit D3 das natürliche Gleichgewicht des Mineralstoffwechsels beim Hund. So kann u.a. der Calciumbedarf ohne die Gefahr von gefährlichen Überversorgungen optimal gedeckt und ungewünschte Wechselwirkungen mit anderen am Stoffwechsel betei-ligten Substanzen vermieden werden. |
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Marengo garantiert
1. moderate, nierenentlastende Mineralstoffgehalte
2. keine unnatürliche Forcierung des Wachstums
3. optimales natürliches Angebot an Mineralien und Spurenelementen |
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Zusammenfassung:
Wir haben versucht einige fütterungsabhängige Risikofaktoren in der heutigen Hundefütterung aufzuzeigen, die zu einer nachhaltigen Schä-digung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der allgemeinen Gesundheit von Zucht- und Aufzuchttieren führen können.
Das Marengo Fütterungskonzept bietet mit den Marengo Futtersorten eine natürliche Alternative zu den herkömmlichen Futtertheorien.
Grundlage einer gesunden Ernährung nach dem Marengo Fütterungsansatz ist die Kombination von hochwertigen, hygienisch einwand-freien Futterzutaten, den garantierten Verzicht auf synthetische Zusatzstoffe wie Konservierungs-, Lock-, Aromastoffe, Antioxidantien und synthetische Vitamine sowie die Verwendung eines schonenden Herstellungsverfahrens. So kann durch eine zusatzstofffreie und hoch-wertige Ernährung ein optimales Nährstoffangebot zur Verfügung gestellt werden, das die Basis für zukünftige und gesündere Hunde-generationen bilden kann. |
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Herstellungsverfahren
Das Herstellungsverfahren des Marengo Hundefutters wird als Extrusion bezeichnet.
Bei der Extrusion werden die Futterkomponenten in einem Wasserbad für ca. 1-2 Minuten vorgewärmt und dann durch Druck für einige Sekunden auf eine Temperatur von ca. 120°C gebracht. Durch schlagartiges Nachlassen des Druckes expandiert das Futter und wird so für den Verdauungstrakt des Hundes aufgeschlossen und verliert schlagartig die Kerntemperatur.
Dies ist das wohl schonenste Verfahren, um Futter für den Verdauungstrakt des Hundes quasi effizient vorzuverdauen.
Ein grosser Teil des enthaltenen Wassers wird bei der Energiefreisetzung während der Expansion verbraucht. Die Resttrocknung erfolgt in einem Trommeltrockner unter Warmluft (ca. 50°C) für ca. 2-3 Minuten und unter Kaltlufttrocknung für 2-3 Tage.
Bei dieser Art der Herstellung und Trocknung gibt es keinen Nährstoffverlust, im Gegenteil nimmt die Menge der verwertbaren Nährstoffe zu. Der Verlust an Vitaminen bedingt durch das Herstellungsverfahren des Marengo Hundefutters liegt nachweislich unter 5%. Eine dermassen hohe Bereitstellung der Vitamine kann mit keiner Selbstzubereiteten Ration erreicht werden.
Darüber hinaus sollte immer der erhebliche Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen in Betracht gezogen werden insbesondere auch was die Stabilität der Vitamine betrifft. |
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Quelle: EnRa GmbH & Co. KG |